Aktuelles

Der Trauer Zeit und Raum geben - Feste Trauergruppe mit sieben Terminen startet am 2. Oktober

 

Der Ambulante Hospizdienst begleitet und berät schwerkranke und sterbende Menschen mit ihren Angehörigen in der letzten Lebensphase und ist auch darüber hinaus, in der Zeit der Trauer, an der Seite von Betroffenen

 

„Nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen kann es für Trauernde hilfreich sein, wenn sie in einem Einzel- oder Gruppengespräch über ihre Gedanken und Gefühle sprechen“, macht Karola Rehrmann, Koordinatorin beim Hospizdienst, deutlich. „Wir bieten Ihnen an, sich zu erinnern, zu weinen, zu klagen, Fragen zu stellen und damit nicht alleine zu sein“, erläutert die Seelsorgerin das Angebot.

 

Ab dem 2. Oktober wird es wöchentlich, an insgesamt sieben Terminen, das Angebot einer Trauergruppe geben. Gemeinsam mit Trauerbegleiterin Marianne Michel, bietet Karola Rehrmann zum dritten Mal eine feste Gesprächsgruppe an. „Hier besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Trauernden auszutauschen, sich gegenseitig zuzuhören und gemeinsamen neue Erfahrungen zu sammeln.

 

Um Fragen im Vorfeld zu klären, ob die Form einer Trauergruppe das Richtige ist, empfehle ich vorab ein persönliches Gespräch mit mir zu vereinbaren“, so die Koordinatorin.

 

Start Trauergruppe, 2.10.2018, 17.30 - 19.30 Uhr, Ambulanter Hospizdienst Herne, Bahnhofstraße 137, 44623 Herne (Anmeldung erforderlich).

DIE ZEITSCHENKER - Ambulanter Hospizdienst präsentiert sich beim Benefizfest mit neuem Claim

 

Seit 1997 begleitet und berät der Ambulante Hospiz- und Palliativdienst (AHPD) schwerkranke und sterbende Menschen mit ihren Angehörigen in der letzten Lebensphase. Der Hospizdienst hat sich in den vergangenen 21 Jahren zu einem Kompetenzzentrum mit den Schwerpunkten der Sterbebegleitung, Trauer und Demenz entwickelt.

 

„Auch, wenn wir in unserer Stadt einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben, so ist es vielen Außenstehenden nicht klar, welche Leistungen wir anbieten“, berichtet Karin Leutbecher, eine der drei Koordinatorinnen des Ambulanten Hospizdienstes. „Der lange Name unseres Dienstes ist immer wieder ein Zungenbrecher und die häufig verwendete Abkürzung AHPD ist verwirrend. Dies haben wir uns zu Herzen genommen und nach einer Begrifflichkeit gesucht, die den Menschen das besondere Angebot unseres Hospizdienstes näherbringt“, erläutert Koordinatorin Karola Rehrmann.

DIE ZEITSCHENKER ist der neue Claim des Ambulanten Hospizdienstes, der ab sofort als Zusatz und auch als Alternative zum Namen in der Kommunikation eingesetzt werden wird. DIE ZEITSCHENKER verdeutlicht das, was eine der wichtigsten Aufgaben in der Hospizarbeit ist, Betroffenen und Angehörigen Zeit zu schenken. Es sind kleine Auszeiten, die das Team der Haupt- und Ehrenamtlichen durch ihre Beratungen und Begleitungen Zuhause, in Heimen und Krankenhäusern ermöglicht. Die Palliativstation des EvK Herne, die mit dem Hospizdienst einen gemeinsamen Förderverein hat, ist dabei einer der zentralen Einsatzorte der Begleitungen. In unserer heute sonst so schnelllebigen Zeit ist es für alle Beteiligten selbstverständlich, Begegnungen mit Patienten und Angehörigen mit Bedacht auf die individuellen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu gestalten.

 

Erstmals in Erscheinung treten DIE ZEITSCHENKER am kommenden Samstag, 28. Juli auf dem Benefizfest des Herner Förderturm e.V. „Die Besucher können sich darauf freuen, dass ihnen an unserem Stand keine Zeit genommen, sondern einfach mal etwas Zeit geschenkt wird. Bei einer Handmassage, einer vorgelesenen Geschichte, im Gespräch oder beim Stöbern durch das vielfältige Angebot der Kreativgruppe, möchte das Team vor Ort für kleine Auszeiten im Alltag sorgen“, erklärt Koordinatorin Annegret Müller die Intention der Präsentation bei der Herner Veranstaltung.

Unterstützung bei der Findung und grafischen Umsetzung des Claims hatte der Hospizdienst durch die Bochumer Agenturen OffensivTaktik - Agentur für Kommunikation und BODESIGN Jan Scheibeck, die dem Hospizdienst regelmäßig in den Bereichen Kommunikation und Grafik zur Seite stehen.

Ausstellung HIMMLISCH in den Räumen des Ambulanten Hospizdienst Herne

 

„Den Menschen, die ich während der Zeit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit getroffen habe, möchte ich diese Ausstellung HIMMLISCH widmen“, sagt die Herner Künstlerin Brigitte Krupp. „Während meiner Zeit als Ehrenamtliche für den Ambulanten Hospizdienst und die Palliativstation im EvK Herne, durfte ich viele beeindruckende Personen kennenlernen. Beeinflusst hat mich u.a. die Erzählung einer Frau, es sind sofort Bilder vor meinen Augen entstanden. Sie erzählte von einem Engel, einem Windzug und von seinem Verschwinden“, berichtet Brigitte Krupp von ihren Erlebnissen als Ehrenamtliche und der Inspiration für ihre Ausstellung HIMMLISCH.

 

Künstlerische Ausbildung von Brigitte Krupp

Folkwangschule Essen

Institut für bildende Kunst

Kunsttherapie Bochum

 

Einzelausstellungen/Gruppenausstellungen

1987 Förderpreis der Stadt Herne Gruppenausstellung

1990 Examensarbeit im Haus am Grünen Ring Herne „Von der Ruhe zur Bewegung“

2002 Documenta11 Begleitprogramm „Erhobenen Hauptes“ Projekt

2003 Kultur-Magazin Bochum Projekt, ExtraSchicht Fürst Leopold in Dorsten „Hörbild“, Martin-Opitz-Bibliothek Herne  „Morgenrot & Die Dame in Blau“

2004 Archälogisches Museum Herne „Fundstücke“, Galerie plan.de Düsseldorf „Handgemenge“

ab 2005 Mitglied im Herner Künstlerbund

Gruppenausstellungen in Flottmannhallen, Rathaus Herne Schollbrockhaus, Bunker Sodingen, Heimatmuseum, Frankreich, Galerie Kunstpunkt    

  

Der Besuch der Ausstellung ist nach Absprache jederzeit möglich (02323 988290). 

Angebot Demenz-Zirkel - Der Lange Abschied

Ein Angebot des Ambulanten Hospizdienst Herne in Kooperation mit der VHS Herne

 

Wenn von „langem Abschied“ die Rede ist, dann oft in Verbindung mit einer Demenzerkrankung. Betroffene müssen sich von vielen Fähigkeiten verabschieden. Diese Verluste werden begleitet von Angst, Unsicherheit, Hilflosigkeit, Zorn und Verzweiflung. Ebenso gehen Angehörige durch ein Wechselbad der Gefühle. Sie werden mit Verhaltensweisen konfrontiert, die nicht dem gewohnten Umgang entsprechen. Gefühle wie Wut, Enttäuschung, Trauer und Schuld werden her- vorgerufen.

 

Neben unserem Schwerpunkt der Beratung, Begleitung und ehrenamtlichen Unterstützung in der letzten Lebenszeit möchten wir Ihnen mit dem zusätzlichen Angebot „Demenz-Zirkel“ die Möglichkeit geben, mehr über die Gefühle Ihres dementen Angehörigen zu er- fahren. Tauchen Sie in seine Welt ein, tauschen Sie sich mit anderen Angehörigen aus und werden Sie sich darüber bewusst, was Ihr Angehöriger und Sie selbst neben einer guten medizinischen und pflegerischen Versorgung auf dem letzten Lebensweg sonst noch brauchen und sich wünschen. 

 

Übersicht Angebot und Termine Demenz-Zirkel

Gehen ist die beste Medizin - Bewegung in der Trauer  

 

Gemeinsam mit dem TV Börnig-Sodingen wird der Ambulante Hospizdienst Trauerspaziergänge rund um die Akademie-Mont-Cenisanbieten. Unter dem Motto „Bewegung in der Trauer“ sind alle Herner Bürgerinnen und Bürger angesprochen, die einen nahen Angehörigen verloren haben.

 

Das kostenlose Angebot richtet sich an Trauernde, unabhängig von Religion oder Weltanschauung, die sich in der Natur gemeinsam mit anderen Betroffenen bewegen möchten. Es darf gesprochen oder auch geschwiegen werden, das Tempo bestimmen die Teilnehmer. Da bei allen vier Spaziergängen immer der gleiche Weg gegangen wird, kann das Werden und Vergehen durchaus auch in Beziehung mit der erlebten Trauer gesetzt werden.

 

„Es wird kein Thema von uns vorgegeben, über das gesprochen wird“, erläutert Karola Rehrmann, Koordinatorin beim AHPD, den Ablauf. „Die Gesprächsthemen kommen von den Teilnehmern selbst. Es gibt jedoch einen gemeinsamen Anfang und einen gemeinsamen Schluss.“

„Im gemeinsamen Gehen redet es sich oft leichter, festgefahrene Gedanken können sich lösen und die Natur kann als Kraftquelle genutzt werden“, macht Kerstin Tischler, Mitglied und Übungsleiterin im TV Börnig-Sodingen, die Idee des gemeinsamen Projekts deutlich. „Aber auch wer das Bedürfnis hat, mal alleine zu sein und den eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen, hat dazu die Möglichkeit.“

 

Der Weg um die Akademie wurde von den beiden Initiatorinnen bewusst gewählt, weil diesen auch Menschen mit einer Gehbehinderung laufen können. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, sich zwischendurch mal auf eine der zahlreichen Bänke zu setzen.

 

„Wir wollen den Trauernden ein unverbindliches Angebot machen, die innere Bewegung der Trauer in eine äußere Bewegung umzusetzen und dabei mit anderen Trauernden ins Gespräch zu kommen“, so Karola Rehrmann über die Intention des Angebots. „Die äußere Bewegung kann zu einer inneren Ruhe führen. Das macht den Kopf freier und andere Gedanken werden möglich.“

 

Zur Terminübersicht: Termine Trauerspaziergänge

Kreativgruppe spendet 1.400 Euro an Förderverein

 

"Handarbeitet verbindet und bringt in Bewegung", das ist das Motto der Kreativgruppe des "Fördervereins Palliativstation im EvK Herne und Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst (AHPD) e.V.".

Seit 2016 wird jeden zweiten Montag im Monat gestrickt, gehäkelt, genäht, gewerkelt, aber auch gebacken und gekocht. Sogar ein eigener Likör wurde schon kreiert, dieser war auch in 2017 beim Verkauf auf dem Herner Weihnachtsmarkt, eines der beliebtesten Produkte.

Die Kreationen der Kreativgruppe wurden im vergangenen Jahr von dem Team auf Basaren, Märkten, Informationsveranstaltungen und in der Karitativen Hütte verkauft, so dass ein stolze Spendensumme von 1.400 Euro an Frank Obenlüneschloß, den Vorsitzenden des Fördervereins, übergeben werden konnte.

Herzlichen Dank für dieses tolle Engagement!

„Die Frischlinge treffen auf die alten Hasen“ -

Großer Gruppenabend beim Ambulanten Hospizdienst

 

Der letzte Kurs zur Erstqualifizierung ist Anfang des Jahres zu Ende gegangen, traditionell folgt ein „großes Gruppentreffen“, bei dem sich die neuen und die erfahrenen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen untereinander kennenlernen.

 

Direkt beim Eintreffen wurden die Ehrenamtlichen mit einem Duft von frischen Waffeln begrüßt. Annegret und Egbert Müller hatten vor Beginn des großen Gruppenabends fleißig vorgebacken, so dass die Gäste erst einmal ankommen, und beim Austausch untereinander die Waffeln genießen konnten.

 

Nach der Begrüßung durch Karola Rehrmann gab es Zeit für eine besondere Art der Begegnung und des Kennenlernens der „Frischlinge“ und der „alten Hasen“. Karin Leutbecher hatte ein paar Fragen vorbereitet bei deren Beantwortung man sich jeweils für eine Ecke im Raum entscheiden und zuordnen musste. Viel Bewegung und interessante Neuigkeiten über den Nebenmann und die Nebenfrau kamen auf. Vom Gemütszustand, über das Geburtsdatum bis hin zur Zugehörigkeit zum Team der Ehrenamtlichen des Fördervereins. Mit der abschließenden Frage zur Zugehörigkeit kristallisierte sich u.a. auch die Gruppe heraus, die zuletzt den Kurs der Erstqualifizierung abgeschlossen hatte und an diesem Abend ganz offiziell in das Team aufgenommen werden sollte. Symbolisch bekamen „die Neuen“ von „den Alten“ einen Pin mit dem Lebensbaum angesteckt. Ein besonderer Moment für alle im Raum.

 

Im Anschluss begann der Losverkauf für eine Tombola, deren Preise zum Teil noch vom Weihnachtsmarkt auf dem Hof Große-Lahr stammten. Der Hauptpreis, eine Reise nach Garmisch-Partenkirchen, war damals nicht gezogen worden und wurde deshalb von den Stiftern für die Ehrenamtlichen des „Fördervereins Palliativstation im EvK und Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst (AHPD) e.V.“ zur Verfügung gestellt. Annegret Müller und Martina Spiza, Krankenschwester auf der Palliativstation, machten es bei der Vergabe der Preise spannend. Von Preis Nummer 15 bis zum Hauptpreis wurden die Gewinner einzeln aufgerufen. Den Hauptpreis konnte letztlich Hans-Jürgen Klugstedt, ein Teilnehmer der letzten Erstqualifizierung, mit Hause nehmen. Wenn das mal kein gelungener Einstand ist!

 

Danke für diesen schönen Gruppenabend, wir freuen uns sehr, dass das Team der Ehrenamtlichen weiter wächst!

 

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Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst
Bahnhofstr. 137
44623 Herne

info@ahpd-herne.de
Fon 02323.988 290

Fax 02323.988 2910

 

 

 

@DIEZEITSCHENKER

 

 

Infobrief Ausgabe 30
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