Aktuelles

Vorstellung des Ambulanten Ethikkomitees

 

Am 13.11.2018 hat das Palliativ-Netzwerk Herne, Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel e.V. gemeinsam mit dem Schirmherrn Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda das Ambulante Ethikkomitee vorgestellt.

 

Auch zwei unserer Koordinatorinnen, Karin Leutbecher und Karola Rehrmann, sind aktiv am Aufbau und der Umsetzung beteiligt. Wir freuen uns, dass in Zukunft ethisch schwierige Fragestellungen in der Versorgung und Begleitung von Menschen am Lebensende im Rahmen einer strukturierten ethischen Fallbesprechung aufgegriffen werden können. Diese mündet meistens in einer gemeinsamen Empfehlung, die allen Beteiligten Sicherheit geben kann.

 

Weitere Informationen zum Palliativ-Netzwerk und zum Ambulanten Ethik Komitee: Palliativ-Netzwerk HER, WAN, CAS  und Ethik Komitee Flyer

 

 

 "Dieser Mensch war ich" - Berührende Lesung mit Maria Wolf beim Ambulanten Hospizdienst

 

Im Rahmen der Ausstellung HIMMLISCH von der Herner Künstlerin Brigitte Krupp, die aktuell in unseren Räumlichkeiten ausgestellt ist, haben wir in dieser Woche zu einer Lesung mit Maria Wolf eingeladen.

Bis auf den letzten Platz war der Raum gefüllt, als die LUKAeSterchen den Abend mit ihren Veeh-Harfen einläuteten. „Christiane zu Salms Buch erzählt über Menschen, die sterben und ist dabei ein Plädoyer für das Leben. Für mich ist es ein Aufruf, die gegebene Zeit zu nutzen um aufzuräumen und seine Träume jetzt zu verwirklichen“, erläuterte Maria Wolf zu Beginn, warum sie sich für die Lesung dieses Buches entschieden hat.

 

11 von den Nachrufen auf das eigene Leben hat die Bochumer Schauspielerin aus den rund 80 selbstverfassten Rückblicken für den Abend ausgewählt. Sie hat dabei eine gute Mischung aus sehr bewegenden, traurigen, aber auch witzigen Lebensgeschichten gefunden. Maria Wolf hat es mit ihrer Art des Vortrags geschafft, die 11 Menschen hinter den Geschichten an diesem Abend wieder zum Leben zu erwecken. Für die Zuhörer war es ein Mitfühlen und oft Wiedererkennen in den Erzählungen über verpasste Chancen, zerbrochene Freundschaften und auch Berichten über glückliche Lebensjahre.

 

 „Ich bin dankbar, dass ich mich entschieden habe die Lesung zu besuchen. Maria Wolf hat eine wunderbare Stimme und mit den vorgetragenen Geschichten zum Nachdenken über das eigene Leben angeregt“, resümierte eine der Besucherinnen. Dieser Abend wird ganz sicher noch länger bei allen Gästen nachklingen.

 

Die Ausstellung von Brigitte Krupp ist noch bis zum 18. Januar 2019 in den Räumlichkeiten des Ambulanten Hospizdienst zu sehen und wird mit einer Finissage beendet.

10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

 

Am vergangenen Wochenende fand der 10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. in Weimar statt, unsere Koordinatorin Annegret Müller war als Teilnehmerin und Referentin vor Ort. Über 800 Teilnehmer waren beim Kongress im Congress Centrum Neue Weimarhalle dabei. Gemeinsam mit Dr. Gerlinde Dingerkus, Leiterin von ALPHA Westfalen, referierte Annegret Müller vor rund 200 Interessierten zum Thema "Heute weiß ich, was ich anders machen würde - Angehörige dementiell Erkrankter am Lebensende".

DRK und Ambulanter Hospizdienst vereinbaren Kooperation

 

Der Ambulante Hospizdienst Herne und der DRK Kreisverband Herne und Wanne-Eickel e.V. haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Dr. Martin Krause, Geschäftsführer des Kreisverbands, und der Vorsitzende des „Fördervereins Palliativstation im EvK Herne und Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst (AHPD) e.V.“ Pfr. Frank Obenlüneschloß haben in dieser Woche einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

 

„Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen wird seit über 10 Jahren gelebt. Der Kooperationsvertrag ist eine logische Konsequenz, mit dem wir uns selbst einen gemeinsamen Rahmen geben“, erklärt Frank Obenlüneschloß den Schritt. „Die Vereinbarung mit dem DRK Kreisverband ist für uns auch deshalb etwas Besonderes, weil es die erste Kooperation mit einem Träger von stationären Pflegeeinrichtungen ist“, so der Vorsitzende des Fördervereins über die Bedeutung.

 

„Der zentrale Inhalt unserer Zusammenarbeit wird die Begleitung unserer Bewohner am Lebensende und deren Angehörigen in unseren Einrichtungen sein“, erläutert Dr. Martin Krause. „Ich bin sicher, dass wir Beide uns gut ergänzen und auch auf anderen Ebenen voneinander lernen werden“, macht der Geschäftsführer die Intention des Kreisverbandes deutlich.

 

Der Ambulante Hospizdienst Herne und der DRK Kreisverband Herne und Wanne-Eickel e.V. arbeiten zudem auch intensiv im Palliativ-Netzwerk Herne, Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel e.V. zusammen. Gemeinsam sind sie Teil der „Arbeitsgemeinschaft Heime“, in der sich Vertreter verschiedener Pflegeeinrichtungen aus Herne und Castrop-Rauxel regelmäßig treffen, um sich zu Fragen der Begleitung, Versorgung und Behandlung am Lebensende auszutauschen, fortzubilden und diese gemeinsam weiterzuentwickeln.

ZEITSCHENKER gesucht 

Noch freie Plätze für ehrenamtlich Interessierte – Kursus startet im November

 

Der „Förderverein Palliativstation im EvK Herne und Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst (AHPD) e.V.“ bietet im November 2018 wieder einen Kursus zur Vorbereitung ehrenamtlich Interessierter an. Beginn der Erstqualifizierung ist am Freitag, 9. November 2018.

 

„Für das Team unserer Ehrenamtlichen suchen wir Menschen, die sich eine Mitarbeit in der ambulanten Hospizarbeit, d.h. z.B. Zuhause oder im Heim, sowie auf der Palliativstation im Ev. Krankenhaus Herne vorstellen können“, erklärt Koordinatorin Karin Leutbecher für wen der Kursus gedacht ist. „Im Verlauf des Kurses geht es darum, eigene Erfahrungen zu reflektieren und sich auf eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen vorzubereiten.“

 

Frank Obenlüneschloß, Vorsitzender des Fördervereins macht deutlich, „dass das Team der Ehrenamtlichen das Fundament der Arbeit des Fördervereins ist. Mit ihrer Zeit, die sie schenken, ist es möglich, unheilbar erkrankte Menschen und ihre Angehörigen in Herne zu begleiten und zu unterstützen.“

 

Der Kursus beinhaltet verschiedene Module, die die zukünftigen Ehrenamtlichen auf ihre Mitarbeit in der ambulanten Hospizarbeit oder auf der Palliativstation im Ev. Krankenhaus Herne vorbereiten. In einem persönlichen Informationsgespräch werden Fragen zu Abläufen, Inhalten und zur Kursanmeldung geklärt werden. Interessierte sollen sich gerne telefonisch unter 02323 – 988 290 melden und einen Termin zum Kennenlernen vereinbaren.

 

Ausführliche Informationen zur Erstqualifizierung finden Sie hier

Auftaktveranstaltung vom DEMENZ-ZIRKEL bei der VHS Herne - Wie fühlt sich Demenz an?

 

Wenn von „langem Abschied“ die Rede ist, dann oft in Verbindung mit einer Demenzerkrankung. Betroffene müssen sich von vielen Fähigkeiten verabschieden. Diese Verluste werden begleitet von Angst, Unsicherheit, Hilflosigkeit, Zorn und Verzweiflung. Ebenso gehen Angehörige durch ein Wechselbad der Gefühle. Sie werden mit Verhaltensweisen konfrontiert, die nicht dem gewohnten Umgang entsprechen. Gefühle wie Wut, Enttäuschung, Trauer und Schuld werden hervorgerufen.

 

Neben unserem Schwerpunkt der Beratung, Begleitung und ehrenamtlichen Unterstützung in der letzten Lebenszeit bietet der Ambulante Hospizdienst mit dem neuen Angebot DEMENZ-ZIRKEL die Möglichkeit, mehr über die Gefühle eines dementen Angehörigen zu erfahren. Bei der Auftaktveranstaltung im Kulturzentrum der VHS Herne stand die Frage "Wie fühlt sich Demenz an?" im Mittelpunkt.

Durch einem Fachvortrag von Koordinatorin Annegret Müller, dem Bericht eines Angehörigen und einer ehrenamtlichen Begleiterin bekamen die Besucher einen Einblick in die Gefühlswelt von Menschen mit Demenz sowie der ihrer Angehörigen. 

 

Am 15. November 2018 findet die zweite Veranstaltung im Rahmen des DEMENZ-ZIRKEL statt. An diesem Abend haben die Besucher die Möglichkeit, sich anhand eines Demenzparcours selbst in die Rolle eines Betroffenen einzufühlen, sich verwirren und vielleicht an ihre Grenzen bringen zu lassen. An 13 verschiedenen Stationen werden Alltagssituationen vom morgendlichen Anziehen bis zum zu Bett gehen simuliert. 

 

Ausführliche Informationen zum Schwerpunkt Demenz und den kommenden Veranstaltungen finden Sie hier

Der Trauer Zeit und Raum geben - Feste Trauergruppe mit sieben Terminen startet am 2. Oktober

 

Der Ambulante Hospizdienst begleitet und berät schwerkranke und sterbende Menschen mit ihren Angehörigen in der letzten Lebensphase und ist auch darüber hinaus, in der Zeit der Trauer, an der Seite von Betroffenen

 

„Nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen kann es für Trauernde hilfreich sein, wenn sie in einem Einzel- oder Gruppengespräch über ihre Gedanken und Gefühle sprechen“, macht Karola Rehrmann, Koordinatorin beim Hospizdienst, deutlich. „Wir bieten Ihnen an, sich zu erinnern, zu weinen, zu klagen, Fragen zu stellen und damit nicht alleine zu sein“, erläutert die Seelsorgerin das Angebot.

 

Ab dem 2. Oktober wird es wöchentlich, an insgesamt sieben Terminen, das Angebot einer Trauergruppe geben. Gemeinsam mit Trauerbegleiterin Marianne Michel, bietet Karola Rehrmann zum dritten Mal eine feste Gesprächsgruppe an. „Hier besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Trauernden auszutauschen, sich gegenseitig zuzuhören und gemeinsamen neue Erfahrungen zu sammeln.

 

Um Fragen im Vorfeld zu klären, ob die Form einer Trauergruppe das Richtige ist, empfehle ich vorab ein persönliches Gespräch mit mir zu vereinbaren“, so die Koordinatorin.

 

Start Trauergruppe, 2.10.2018, 17.30 - 19.30 Uhr, Ambulanter Hospizdienst Herne, Bahnhofstraße 137, 44623 Herne (Anmeldung erforderlich).

DIE ZEITSCHENKER - Ambulanter Hospizdienst präsentiert sich beim Benefizfest mit neuem Claim

 

Seit 1997 begleitet und berät der Ambulante Hospiz- und Palliativdienst (AHPD) schwerkranke und sterbende Menschen mit ihren Angehörigen in der letzten Lebensphase. Der Hospizdienst hat sich in den vergangenen 21 Jahren zu einem Kompetenzzentrum mit den Schwerpunkten der Sterbebegleitung, Trauer und Demenz entwickelt.

 

„Auch, wenn wir in unserer Stadt einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben, so ist es vielen Außenstehenden nicht klar, welche Leistungen wir anbieten“, berichtet Karin Leutbecher, eine der drei Koordinatorinnen des Ambulanten Hospizdienstes. „Der lange Name unseres Dienstes ist immer wieder ein Zungenbrecher und die häufig verwendete Abkürzung AHPD ist verwirrend. Dies haben wir uns zu Herzen genommen und nach einer Begrifflichkeit gesucht, die den Menschen das besondere Angebot unseres Hospizdienstes näherbringt“, erläutert Koordinatorin Karola Rehrmann.

DIE ZEITSCHENKER ist der neue Claim des Ambulanten Hospizdienstes, der ab sofort als Zusatz und auch als Alternative zum Namen in der Kommunikation eingesetzt werden wird. DIE ZEITSCHENKER verdeutlicht das, was eine der wichtigsten Aufgaben in der Hospizarbeit ist, Betroffenen und Angehörigen Zeit zu schenken. Es sind kleine Auszeiten, die das Team der Haupt- und Ehrenamtlichen durch ihre Beratungen und Begleitungen Zuhause, in Heimen und Krankenhäusern ermöglicht. Die Palliativstation des EvK Herne, die mit dem Hospizdienst einen gemeinsamen Förderverein hat, ist dabei einer der zentralen Einsatzorte der Begleitungen. In unserer heute sonst so schnelllebigen Zeit ist es für alle Beteiligten selbstverständlich, Begegnungen mit Patienten und Angehörigen mit Bedacht auf die individuellen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu gestalten.

 

Erstmals in Erscheinung treten DIE ZEITSCHENKER am kommenden Samstag, 28. Juli auf dem Benefizfest des Herner Förderturm e.V. „Die Besucher können sich darauf freuen, dass ihnen an unserem Stand keine Zeit genommen, sondern einfach mal etwas Zeit geschenkt wird. Bei einer Handmassage, einer vorgelesenen Geschichte, im Gespräch oder beim Stöbern durch das vielfältige Angebot der Kreativgruppe, möchte das Team vor Ort für kleine Auszeiten im Alltag sorgen“, erklärt Koordinatorin Annegret Müller die Intention der Präsentation bei der Herner Veranstaltung.

Unterstützung bei der Findung und grafischen Umsetzung des Claims hatte der Hospizdienst durch die Bochumer Agenturen OffensivTaktik - Agentur für Kommunikation und BODESIGN Jan Scheibeck, die dem Hospizdienst regelmäßig in den Bereichen Kommunikation und Grafik zur Seite stehen.

Ausstellung HIMMLISCH in den Räumen des Ambulanten Hospizdienst Herne

 

„Den Menschen, die ich während der Zeit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit getroffen habe, möchte ich diese Ausstellung HIMMLISCH widmen“, sagt die Herner Künstlerin Brigitte Krupp. „Während meiner Zeit als Ehrenamtliche für den Ambulanten Hospizdienst und die Palliativstation im EvK Herne, durfte ich viele beeindruckende Personen kennenlernen. Beeinflusst hat mich u.a. die Erzählung einer Frau, es sind sofort Bilder vor meinen Augen entstanden. Sie erzählte von einem Engel, einem Windzug und von seinem Verschwinden“, berichtet Brigitte Krupp von ihren Erlebnissen als Ehrenamtliche und der Inspiration für ihre Ausstellung HIMMLISCH.

 

Künstlerische Ausbildung von Brigitte Krupp

Folkwangschule Essen

Institut für bildende Kunst

Kunsttherapie Bochum

 

Einzelausstellungen/Gruppenausstellungen

1987 Förderpreis der Stadt Herne Gruppenausstellung

1990 Examensarbeit im Haus am Grünen Ring Herne „Von der Ruhe zur Bewegung“

2002 Documenta11 Begleitprogramm „Erhobenen Hauptes“ Projekt

2003 Kultur-Magazin Bochum Projekt, ExtraSchicht Fürst Leopold in Dorsten „Hörbild“, Martin-Opitz-Bibliothek Herne  „Morgenrot & Die Dame in Blau“

2004 Archälogisches Museum Herne „Fundstücke“, Galerie plan.de Düsseldorf „Handgemenge“

ab 2005 Mitglied im Herner Künstlerbund

Gruppenausstellungen in Flottmannhallen, Rathaus Herne Schollbrockhaus, Bunker Sodingen, Heimatmuseum, Frankreich, Galerie Kunstpunkt    

  

Der Besuch der Ausstellung ist nach Absprache jederzeit möglich (02323 988290). 

Angebot Demenz-Zirkel - Der Lange Abschied

Ein Angebot des Ambulanten Hospizdienst Herne in Kooperation mit der VHS Herne

 

Wenn von „langem Abschied“ die Rede ist, dann oft in Verbindung mit einer Demenzerkrankung. Betroffene müssen sich von vielen Fähigkeiten verabschieden. Diese Verluste werden begleitet von Angst, Unsicherheit, Hilflosigkeit, Zorn und Verzweiflung. Ebenso gehen Angehörige durch ein Wechselbad der Gefühle. Sie werden mit Verhaltensweisen konfrontiert, die nicht dem gewohnten Umgang entsprechen. Gefühle wie Wut, Enttäuschung, Trauer und Schuld werden her- vorgerufen.

 

Neben unserem Schwerpunkt der Beratung, Begleitung und ehrenamtlichen Unterstützung in der letzten Lebenszeit möchten wir Ihnen mit dem zusätzlichen Angebot „Demenz-Zirkel“ die Möglichkeit geben, mehr über die Gefühle Ihres dementen Angehörigen zu er- fahren. Tauchen Sie in seine Welt ein, tauschen Sie sich mit anderen Angehörigen aus und werden Sie sich darüber bewusst, was Ihr Angehöriger und Sie selbst neben einer guten medizinischen und pflegerischen Versorgung auf dem letzten Lebensweg sonst noch brauchen und sich wünschen. 

 

Übersicht Angebot und Termine Demenz-Zirkel

Gehen ist die beste Medizin - Bewegung in der Trauer  

 

Gemeinsam mit dem TV Börnig-Sodingen wird der Ambulante Hospizdienst Trauerspaziergänge rund um die Akademie-Mont-Cenisanbieten. Unter dem Motto „Bewegung in der Trauer“ sind alle Herner Bürgerinnen und Bürger angesprochen, die einen nahen Angehörigen verloren haben.

 

Das kostenlose Angebot richtet sich an Trauernde, unabhängig von Religion oder Weltanschauung, die sich in der Natur gemeinsam mit anderen Betroffenen bewegen möchten. Es darf gesprochen oder auch geschwiegen werden, das Tempo bestimmen die Teilnehmer. Da bei allen vier Spaziergängen immer der gleiche Weg gegangen wird, kann das Werden und Vergehen durchaus auch in Beziehung mit der erlebten Trauer gesetzt werden.

 

„Es wird kein Thema von uns vorgegeben, über das gesprochen wird“, erläutert Karola Rehrmann, Koordinatorin beim AHPD, den Ablauf. „Die Gesprächsthemen kommen von den Teilnehmern selbst. Es gibt jedoch einen gemeinsamen Anfang und einen gemeinsamen Schluss.“

„Im gemeinsamen Gehen redet es sich oft leichter, festgefahrene Gedanken können sich lösen und die Natur kann als Kraftquelle genutzt werden“, macht Kerstin Tischler, Mitglied und Übungsleiterin im TV Börnig-Sodingen, die Idee des gemeinsamen Projekts deutlich. „Aber auch wer das Bedürfnis hat, mal alleine zu sein und den eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen, hat dazu die Möglichkeit.“

 

Der Weg um die Akademie wurde von den beiden Initiatorinnen bewusst gewählt, weil diesen auch Menschen mit einer Gehbehinderung laufen können. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, sich zwischendurch mal auf eine der zahlreichen Bänke zu setzen.

 

„Wir wollen den Trauernden ein unverbindliches Angebot machen, die innere Bewegung der Trauer in eine äußere Bewegung umzusetzen und dabei mit anderen Trauernden ins Gespräch zu kommen“, so Karola Rehrmann über die Intention des Angebots. „Die äußere Bewegung kann zu einer inneren Ruhe führen. Das macht den Kopf freier und andere Gedanken werden möglich.“

 

Zur Terminübersicht: Termine Trauerspaziergänge

Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst
Bahnhofstr. 137
44623 Herne

info@ahpd-herne.de
Fon 02323.988 290

Fax 02323.988 2910

 

 

 

@DIEZEITSCHENKER

 

 

Infobrief Ausgabe 31
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