Aktuelles

Spende statt Geschenke

 

Anlässlich ihres 50. Geburtstags hat Andrea Scholz auf Geschenke verzichtet und stattdessen um eine Spende für die Ambulante Hospizarbeit gebeten. Dabei ist die stolze Summe von 500 Euro zusammen gekommen.

 

Unsere Koordinatorinnen Karin Leutbecher (li.) und Karola Rehrmann (re.) konnten die Spende in dieser Woche persönlich entgegen nehmen. Wir danken Andrea Scholz, die selbst als Mitarbeiterin im Grete-Fährmann-Seniorenzentrum in Wanne-Eickel tätig ist, ganz herzlich für diese tolle Unterstützung! 

 

Wir wünschen ein gesundes und frohes Osterfest!

Frühlingshafte Ostergrüße vom Ambulanten Hospizdienst Herne

Hau weg den Dreck! Herne packt’s an 

 

Mit 15 Ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen und den drei Koordinatorinnen haben wir uns an der Aktion "Hau weg den Dreck" beteiligt. Ausgestattet durch Entsorgung Herne mit blauen Müllsäcken, Handschuhen und Müllzangen ging es von unserem Dienstgebäude an der Bahnhofstraße bis zum Kreisverkehr am Bahnhof und auf der anderen Seite zurück bis zum Supermarkt Toom.

 

In etwas mehr als einer Stunde wurden auf diesem relativ kurzen Stück vor allem die Beete am Straßenrand von Müll befreit. Unabhängig von den gefühlt Millionen Zigarettenkippen fanden sich vor allem achtlos in die Beete entsorgte Bier-, Schnaps- und Wasserflaschen, Zigarettenschachteln, Papier von Schokoriegeln aller Art, Plastikbehälter von Fast-Food-Produkten, Dosen von Energydrinks und Coffee-to-go-Becher, Kaugummis und Taschentücher... Auch Kurioses wie ein Telefon, ein Schuh, ein Stockschirm ein Stück Dachlatte und eine Eisenstange waren dabei.

 

Bedenkt man, dass Müll vor allem ein Ausdruck unserer Wohlstandsgesellschaft ist, empfindet man nach einer solchen Aktion die vorgefundene Müllentsorgung als Respektlosigkeit gegenüber der Natur bzw. gegenüber der Arbeit von Menschen, die die Beete am Straßenrand gestaltet haben 7 nicht ganz volle, aber durch das viele Glas ziemlich schwere Müllsäcke von gerade einmal 500 m Straße - Erschreckend!

Nach getaner Arbeit tat es gut, mit Kaffee und frischen Waffeln beim Hospizdienst empfangen zu werden.

 

Frühlingsfest im AWO Seniorenzentrum

 

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir gestern wieder einmal beim Frühlingsfest des AWO Seniorenzentrums Grete Fährmann zu Gast sein durften.  Seit vielen Jahren besteht eine enge und gute Zusammenarbeit.

 

Wie bestellt strahlte die Sonne am gestrigen Tag, so dass Bewohner, Angehörige und Nachbarn den herrlichen Nachmittag zum draußen sitzen nutzen konnten.

 

Unsere Ehrenamtlichen Brigitte Ploch und Brigitte Wrobel präsentierten gemeinsam mit unserer Koordinatorin Annegret Müller die Vielfältigkeit der Arbeit beim Ambulanten Hospizdienst Herne. 

Begrüßung der neuen Ehrenamtlichen beim großen Gruppentreffen

 

Die Begrüßung der neuen Ehrenamtlichen im Rahmen eines großen Gruppentreffens hat schon Tradition beim Ambulanten Hospizdienst Herne.

 

Neu war in diesem Jahr der Ort des Treffens, denn anders als sonst, haben wir uns diesmal nicht in unseren Räumlichkeiten an der Bahnhofstraße getroffen, sondern einen kleinen Ortswechsel vorgenommen. Nur ein paar hundert Meter entfernt liegt der schöne Gemeinschaftsraum des Herner Verein „WIR“, in dem wir in der vergangenen Woche zu Gast sein durften.  Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für die nette Gastfreundschaft beim Vorstand Martin Nagel und dem Ehepaar Sommer bedanken, die uns mehr als freundlich empfangen haben.

 

Neben der Begrüßung der neuen Ehrenamtlichen, die Anfang des Jahres die Erstqualifizierung „Leben bis zuletzt“ erfolgreich abgeschlossen haben, standen ein Vortrag von Dr. Axel Münker (Leiter des PKD Herne/ Castrop-Rauxel) und die Vorstellung von Alexandra Mühlenbeck (Supervisorin) im Mittelpunkt des Abends.

Kreativgruppe übergibt Erlös aus 2018 an den Förderverein -

2.000 Euro für die ambulante Hospizarbeit und die Palliativstation

 

Die Kreativgruppe des „Fördervereins Palliativstation im EvK Herne und Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst (AHPD) e.V.“ hat in dieser Woche eine Spende in Höhe von 2.001,70 Euro an Frank Obenlüneschloß, den Vorsitzenden des Fördervereins, übergeben. Die Kreativgruppe wurde 2016 ins Leben gerufen, sie ist ein Zusammenschluss von Ehrenamtlichen des Fördervereins sowie engagierten Menschen aus Herne und umliegenden Städten.

 

Neben Stricken, Häkeln, Nähen, Basteln und Werkeln, wurden schon ein Likör und hauseigene Schmankerln kreiert. Jeder macht das, was ihm am meisten Freude bereitet. Das Ziel der Zeitschenker ist es, durch den Verkauf der handwerklichen Meisterwerke auf die Arbeit der Palliativstation im Ev. Krankenhaus Herne und die des Ambulanten Hospizdienst aufmerksam zu machen.

 

Im vergangenen Jahr unterstützte die Gruppe beide Einrichtungen bei zahlreichen Sommerevents wie dem Benefizfest des Herner Förderturm e.V. Zur Weihnachtszeit waren die Teilnahme bei der Premiere des Cranger Weihnachtszaubers sowie die traditionelle Karitative Hütte auf dem Herner Weihnachtsmarkt und der Weihnachtsbaumverkauf auf dem Hof Große-Lahr besondere Aktionen für alle Beteiligten.

 

Die 16 Mitglieder der Gruppe schenken nicht nur ihre Zeit und Kreativität, sondern auch einen Teil der Materialien, so dass diese stolze Summe für die Arbeit des Fördervereins erzielt werden konnte.

Finissage der Ausstellung HIMMLISCH berührt

 

Ein Vierteljahr war die Ausstellung HIMMLISCH von der Herner Künstlerin Brigitte Krupp in unseren Räumen zu sehen. Am vergangenen Freitag fand die Finissage statt, die auch ein wenig Wehmut aufkommen ließ, denn die Bilder waren wie für unsere Räumlichkeiten gemalt. 

 

Gemeinsam mit rund 25 Gästen, der Künstlerin Brigitte Krupp, Annegret Schrader, der Vorsitzenden des Herner Künstlerbunds und dem Solocellisten Bernhard Schwarz verbrachten wir einen sehr intensiven Abend mit berührender Musik.

 

Wir freuen uns sehr, dass eines der Kunstwerke als Dauerleihgabe bei uns verbleiben wird. Herzlichen Dank an Brigitte Krupp für das wunderbare gemeinsame Projekt. 

Herzlichen Dank an die Kreativgruppe des Fördervereins 

 

Einen echten Veranstaltungs-Marathon hat die Kreativgruppe unseres "Fördervereins Palliativstation im EvK Herne und Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst e.V." im Dezember zurückgelegt. 

 

Trotz Kälte und Regen war die Gruppe immer mit vollem Engagement und Einsatz dabei. Ob beim Herner Weihnachtszauber, beim traditionellen Weihnachtsbaum-Verkauf auf dem Hof Große-Lahr, in der Karitativen Hütte beim Herner Weihnachtsmarkt oder beim DRK-Haus am Flottmannpark, die Stimmung war einfach toll.

 

Alle Beteiligten waren mit der Präsenz und den Rückmeldungen bei den verschiedenen Veranstaltungen sehr zufrieden. Besonders schön war, dass die Besucher neben dem Verkauf auch an den Hospiz- und Palliativ-Angeboten in Herne interessiert waren, so dass intensive Gespräche vor Ort geführt wurden. Freude kam bei den kleinen Besuchern auf, die vom Team mit selbstgebauten Weihnachts-Windmühlen, Schokolade und Smilies aus Wolle beschenkt wurden.

 

Herzlichen Dank an die Truppe von der Kreativgruppe, die in kurzer Zeit zu einem verlässlichen und engagierten Team zusammengewachsen!

Vorstellung des Ambulanten Ethikkomitees

 

Am 13.11.2018 hat das Palliativ-Netzwerk Herne, Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel e.V. gemeinsam mit dem Schirmherrn Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda das Ambulante Ethikkomitee vorgestellt.

 

Auch zwei unserer Koordinatorinnen, Karin Leutbecher und Karola Rehrmann, sind aktiv am Aufbau und der Umsetzung beteiligt. Wir freuen uns, dass in Zukunft ethisch schwierige Fragestellungen in der Versorgung und Begleitung von Menschen am Lebensende im Rahmen einer strukturierten ethischen Fallbesprechung aufgegriffen werden können. Diese mündet meistens in einer gemeinsamen Empfehlung, die allen Beteiligten Sicherheit geben kann.

 

Weitere Informationen zum Palliativ-Netzwerk und zum Ambulanten Ethik Komitee: Palliativ-Netzwerk HER, WAN, CAS  und Ethik Komitee Flyer

 

 "Dieser Mensch war ich" - Berührende Lesung mit Maria Wolf beim Ambulanten Hospizdienst

 

Im Rahmen der Ausstellung HIMMLISCH von der Herner Künstlerin Brigitte Krupp, die aktuell in unseren Räumlichkeiten ausgestellt ist, haben wir in dieser Woche zu einer Lesung mit Maria Wolf eingeladen.

Bis auf den letzten Platz war der Raum gefüllt, als die LUKAeSterchen den Abend mit ihren Veeh-Harfen einläuteten. „Christiane zu Salms Buch erzählt über Menschen, die sterben und ist dabei ein Plädoyer für das Leben. Für mich ist es ein Aufruf, die gegebene Zeit zu nutzen um aufzuräumen und seine Träume jetzt zu verwirklichen“, erläuterte Maria Wolf zu Beginn, warum sie sich für die Lesung dieses Buches entschieden hat.

 

11 von den Nachrufen auf das eigene Leben hat die Bochumer Schauspielerin aus den rund 80 selbstverfassten Rückblicken für den Abend ausgewählt. Sie hat dabei eine gute Mischung aus sehr bewegenden, traurigen, aber auch witzigen Lebensgeschichten gefunden. Maria Wolf hat es mit ihrer Art des Vortrags geschafft, die 11 Menschen hinter den Geschichten an diesem Abend wieder zum Leben zu erwecken. Für die Zuhörer war es ein Mitfühlen und oft Wiedererkennen in den Erzählungen über verpasste Chancen, zerbrochene Freundschaften und auch Berichten über glückliche Lebensjahre.

 

 „Ich bin dankbar, dass ich mich entschieden habe die Lesung zu besuchen. Maria Wolf hat eine wunderbare Stimme und mit den vorgetragenen Geschichten zum Nachdenken über das eigene Leben angeregt“, resümierte eine der Besucherinnen. Dieser Abend wird ganz sicher noch länger bei allen Gästen nachklingen.

 

Die Ausstellung von Brigitte Krupp ist noch bis zum 18. Januar 2019 in den Räumlichkeiten des Ambulanten Hospizdienst zu sehen und wird mit einer Finissage beendet.

10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

 

Am vergangenen Wochenende fand der 10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. in Weimar statt, unsere Koordinatorin Annegret Müller war als Teilnehmerin und Referentin vor Ort. Über 800 Teilnehmer waren beim Kongress im Congress Centrum Neue Weimarhalle dabei. Gemeinsam mit Dr. Gerlinde Dingerkus, Leiterin von ALPHA Westfalen, referierte Annegret Müller vor rund 200 Interessierten zum Thema "Heute weiß ich, was ich anders machen würde - Angehörige dementiell Erkrankter am Lebensende".

DRK und Ambulanter Hospizdienst vereinbaren Kooperation

 

Der Ambulante Hospizdienst Herne und der DRK Kreisverband Herne und Wanne-Eickel e.V. haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Dr. Martin Krause, Geschäftsführer des Kreisverbands, und der Vorsitzende des „Fördervereins Palliativstation im EvK Herne und Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst (AHPD) e.V.“ Pfr. Frank Obenlüneschloß haben in dieser Woche einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

 

„Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen wird seit über 10 Jahren gelebt. Der Kooperationsvertrag ist eine logische Konsequenz, mit dem wir uns selbst einen gemeinsamen Rahmen geben“, erklärt Frank Obenlüneschloß den Schritt. „Die Vereinbarung mit dem DRK Kreisverband ist für uns auch deshalb etwas Besonderes, weil es die erste Kooperation mit einem Träger von stationären Pflegeeinrichtungen ist“, so der Vorsitzende des Fördervereins über die Bedeutung.

 

„Der zentrale Inhalt unserer Zusammenarbeit wird die Begleitung unserer Bewohner am Lebensende und deren Angehörigen in unseren Einrichtungen sein“, erläutert Dr. Martin Krause. „Ich bin sicher, dass wir Beide uns gut ergänzen und auch auf anderen Ebenen voneinander lernen werden“, macht der Geschäftsführer die Intention des Kreisverbandes deutlich.

 

Der Ambulante Hospizdienst Herne und der DRK Kreisverband Herne und Wanne-Eickel e.V. arbeiten zudem auch intensiv im Palliativ-Netzwerk Herne, Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel e.V. zusammen. Gemeinsam sind sie Teil der „Arbeitsgemeinschaft Heime“, in der sich Vertreter verschiedener Pflegeeinrichtungen aus Herne und Castrop-Rauxel regelmäßig treffen, um sich zu Fragen der Begleitung, Versorgung und Behandlung am Lebensende auszutauschen, fortzubilden und diese gemeinsam weiterzuentwickeln.

DIE ZEITSCHENKER - Ambulanter Hospizdienst präsentiert sich beim Benefizfest mit neuem Claim

 

Seit 1997 begleitet und berät der Ambulante Hospiz- und Palliativdienst (AHPD) schwerkranke und sterbende Menschen mit ihren Angehörigen in der letzten Lebensphase. Der Hospizdienst hat sich in den vergangenen 21 Jahren zu einem Kompetenzzentrum mit den Schwerpunkten der Sterbebegleitung, Trauer und Demenz entwickelt.

 

„Auch, wenn wir in unserer Stadt einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben, so ist es vielen Außenstehenden nicht klar, welche Leistungen wir anbieten“, berichtet Karin Leutbecher, eine der drei Koordinatorinnen des Ambulanten Hospizdienstes. „Der lange Name unseres Dienstes ist immer wieder ein Zungenbrecher und die häufig verwendete Abkürzung AHPD ist verwirrend. Dies haben wir uns zu Herzen genommen und nach einer Begrifflichkeit gesucht, die den Menschen das besondere Angebot unseres Hospizdienstes näherbringt“, erläutert Koordinatorin Karola Rehrmann.

DIE ZEITSCHENKER ist der neue Claim des Ambulanten Hospizdienstes, der ab sofort als Zusatz und auch als Alternative zum Namen in der Kommunikation eingesetzt werden wird. DIE ZEITSCHENKER verdeutlicht das, was eine der wichtigsten Aufgaben in der Hospizarbeit ist, Betroffenen und Angehörigen Zeit zu schenken. Es sind kleine Auszeiten, die das Team der Haupt- und Ehrenamtlichen durch ihre Beratungen und Begleitungen Zuhause, in Heimen und Krankenhäusern ermöglicht. Die Palliativstation des EvK Herne, die mit dem Hospizdienst einen gemeinsamen Förderverein hat, ist dabei einer der zentralen Einsatzorte der Begleitungen. In unserer heute sonst so schnelllebigen Zeit ist es für alle Beteiligten selbstverständlich, Begegnungen mit Patienten und Angehörigen mit Bedacht auf die individuellen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu gestalten.

 

Erstmals in Erscheinung treten DIE ZEITSCHENKER am kommenden Samstag, 28. Juli auf dem Benefizfest des Herner Förderturm e.V. „Die Besucher können sich darauf freuen, dass ihnen an unserem Stand keine Zeit genommen, sondern einfach mal etwas Zeit geschenkt wird. Bei einer Handmassage, einer vorgelesenen Geschichte, im Gespräch oder beim Stöbern durch das vielfältige Angebot der Kreativgruppe, möchte das Team vor Ort für kleine Auszeiten im Alltag sorgen“, erklärt Koordinatorin Annegret Müller die Intention der Präsentation bei der Herner Veranstaltung.

Unterstützung bei der Findung und grafischen Umsetzung des Claims hatte der Hospizdienst durch die Bochumer Agenturen OffensivTaktik - Agentur für Kommunikation und BODESIGN Jan Scheibeck, die dem Hospizdienst regelmäßig in den Bereichen Kommunikation und Grafik zur Seite stehen.

Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst
Bahnhofstr. 137
44623 Herne

info@ahpd-herne.de
Fon 02323.988 290

Fax 02323.988 2910

 

 

 

@DIEZEITSCHENKER

 

 

Infobrief Ausgabe 31
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